Meine E-Mail und die Plastik­tüte

10.07.2020 | Susanne | ∅ 1,5min

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Briefe schreiben, Marke drauf? Verdammt lang her! E-Mailen ist normal – auch wenn die Messenger-Dienste boomen. Schätze mal, wie viele pro Tag versendet und empfangen werden? Es sollen 2020 gut 300 Milliarden Mails pro Tag sein. Da lohnt es sich doch, auch nach dem ökologischen Fußabdruck zu fragen. Das habe ich gefunden:
 "Eine normale E-Mail ohne Anhang verursacht bereits etwa zehn Gramm Kohlenstoffdioxid, welches der Klimabilanz einer Plastiktüte entspricht", sagt Marianne Wolff, Umweltexpertin des VerbraucherService Bayern. Bei einer Mail mit einem Anhang von 1 Megabte liegen die Kosten für CO₂ knapp doppelt so hoch. Was können wir ändern, ohne dass Inhalt verloren geht? So wenig wie nötig an Mails ins Postfach lassen oder speichern. Maximal viele löschen. Denn auch das "Lagern" von Daten verursacht C0₂, wenn sie auf Servern liegen.

Hier einige konkrete Tipps:

✓ Mindestens den Papierkorb täglich leeren (kann man evtl. einstellen)
✓ Überflüssige Newsletter/ungenutzte Accounts abmelden
✓ Spamfilter einrichten – dann kommt weniger bei dir an
✓ Grafiken/Bilder nur in komprimierter Version oder gleich als Link versenden

Es gibt hier noch einiges mehr zu Teilen, aber dann wird aus dem Blog ein Seminar. Schreibe uns einfach, wenn du mehr Tipps willst.

Weiterführende Infos für Dich:
∷ VerbraucherService Bayern: So kommunizieren Sie nachhaltig